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Urlaubsplanung 2018 - Wann ist die beste Reisezeit für Rom?

Was für ein rasantes Jahr! 2017 ist so schnell vorbeigegangen! In zwei Wochen ist der ganze Weihnachtstrubel schon fast wieder vorbei und 2018 steht vor der Tür. Die ruhige Zeit zwischen den Feiertagen nutze ich gerne für meine Urlaubsplanung. Plant Ihr auch schon Euren nächsten Rom-Trip?  Ihr seid Euch aber noch unsicher, wann die beste Reisezeit für die Ewige Stadt ist?

Grundsätzlich finde ich, dass Rom zu jeder Jahreszeit eine Reise wert ist. Im Idealfall schaut man sowieso zweimal im Jahr in Rom vorbei. Im Sommer genießt man die vielen Outdoor-Events der Stadt und macht die lauen Nächte zum Tag. Und im Winter konzentriert man sich auf die einzigartige Museumslandschaft und bummelt von einem Café zum nächsten Restaurant.

Um Euch Eure römische Urlaubsplanung für das nächste Jahr etwas leichter zu machen, habe ich hier eine Jahreszeiten-Pro-und-Contra-Liste zusammengestellt

Rom im Frühling - Pro und Contra

Die Monate März bis Mai sind sehr beliebt für einen City-Trip nach Rom. Kein Wunder! Denn während in Nordeuropa noch schmuddeliges Grau in Grau den Alltag dominiert, blüht und spriesst es am Tiber schon ab März. 

Pro Rom Im Frühling

Ideale Temperaturen, um die Stadt zu Fuß zu erkunden: Im März und April steigt das Thermometer im Durchschnitt auf 16 bis 20 Grad. In der kraftvollen Sonne gerät manch Nordeuropäer bereits in Schwitzen und schlüpft in seine Flip-Flops, während die Römer noch Schal und Winterstiefel tragen. 

 

Im Mai wird es teilweise schon richtig sommerlich warm.

In der Sonne schmeckt der Cappuccino noch viel besser!

 

Ab April beginnen wieder die allabendlichen Multimedia-Vorführungen im Caesar- und Augustus-Forum

www.viaggioneifori.com 

 

Am 21. April feiert Rom traditionell mehrere Tage lang seinen Geburtstag

 

Ein überzeugendes Pro für alle Fans des italienischen Rocks: Am 1. Mai findet ein riesiges kostenloses Rockkonzert auf dem Vorplatz der Basilika San Giovanni in Laterano statt. 

Contra Rom Im Frühling

Mit dem Osterfest wird wieder die Massen-Tourismus-Saison in Rom eingeläutet. Wer es lieber individuell mag, sollte das Osterwochenende auf jeden Fall meiden. Ansonsten helfen meine Backstage-Tipps, um die Touristenpfade für eine Verschnaufpause zu verlassen. 

 

Eigentlich ist die Hauptregensaison vorbei. Im März und April sollte man jedoch auf jeden Fall einen Regenschirm ins Reisegepäck haben. 


Rom Im Sommer - Ja oder Nein?

Ich zumindest liebe den römischen Sommer! Besonders den August, wenn die meisten Römer die Stadt verlassen haben, um im Meer zu planschen. Es ist herrlich ruhig und außerdem laden  tolle Events zu nächtlichen Streifzügen durch die Stadt ein! Tagsüber kann bei den hohen Außentemperaturen und der gnadenlosen Sonne eine Seightseeing-Tour schnell zum Höllentrip werden. 

+ Rom im Sommer

Ab Juni begint der Roma Estate . Ein Sommer voller Kultur und Open-Air-Events. www.estateromana.comune.it 

 

Römische Sommernächte sind unvergleichlich schön. Die Plätze werden zu Open-Air-Bars oder Kinos, die Gassen zwischen  Piazza Navona und Trastevere verwandeln sich in Flaniermeilen. 

 

Der Tiber erwacht mit dem Festival "Lungo il Tevere" zum Leben. Restaurants, Bars und Cafés erobern bis September das Tiberufer.

 

Der Himmel ist unverschämt blau und nur sehr selten (2017 viel zu selten) lassen sich Regenwolken blicken. 

 

Im August hat man die seltene Gelegenheit Rom fast ohne Staus zu erleben. Jeder Römer der es sich erlauben kann, hat die Stadt zum Anfang des Monats verlassen und wird erst im September aus der Sommerfrische zurückkehren.  

 

Ideale Monate, um endlich mal die luftigen Kleidchen und Sandalen aufzutragen. 

- Rom im Sommer

Der Sommer in Rom ist nur etwas für Hitzebeständige. Im Juli und August kann es tagsüber über 35 Grad werden. Tropische Nächte verschaffen kaum Abkühlung. 

 

Im Juli und September platzt die Stadt vor Touristen aus allen Nähten. Lange Schlangen vor Kolosseum, Petersdom & Forum Romanum sollte man einkalkulieren.

 

Das Fahren mit den Hop on Hop off-Bussen im Juli und August wird spätestens ab 11 Uhr zur Quälerei. Es ist schrecklich heiß und der Kampf um freie Sitzplätze wird gnadenlos geführt.  

 

Im August verlassen die Römer die Stadt. Kleine Geschäfte und einige Restaurants schließen bis Anfang September Ihre Pforten. 

 

 

 

 

 

 

 


Rom Im Herbst - Ob Sich das Lohnt?

Auch der Herbst in Rom hat seine Reize. Besonders der Oktober ist traumhaft schön. Einfach ideal für einen Städtetrip. Leider hat sich das in der ganzen Welt herumgesprochen. Und auch Italiener besuchen ihre Hauptstadt gerne um diese Jahreszeit. 

Pro Rom im Herbst

Im Oktober klettern die Temperaturen oft noch über die 25 Grad, während es in Deutschland schon herbstlich wird.

 

Im September und Oktober kann man auch noch abends draußen essen. Und zur Not werden eben die Heizpilze vor die Restaurants gestellt. 

 

Das Schlange-Stehen vor den Top-Sehenswürdigkeiten ist aufgrund der angenehmen Temperaturen bei weitem nicht mehr so anstrengend wie im Sommer. 

 

Der goldene Herbst ist ideal für Ausflüge ins römische Umland. So fährt alle halbe Stunde ein Zug von Rom nach Frascati. Dort gibt es nicht nur tollen Wein, sondern auch einen unvergesslichen Blick auf die Ewige Stadt. 

 

Tolle Jahreszeit für einen ausgedehnten Spaziergang durch eine der römischen Parkanlagen: Villa Borghese, Park der Aquädukte oder Villa Doria Pamphili. 

Contra Rom Im Herbst

September und Oktober sind die Monate der Bustouristen in Rom. Gerade an Wochenenden kann es sehr anstrengend rund um die Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt werden.

 

Im November regnet es gerne mal in Rom

 

 

 


Rom Im Winter - Pro und Contra

Wie bereits des öfteren erwähnt, ist und bleibt der Dezember einer meiner römischen Lieblingsmonate. Besonders mag ich dieses goldene Licht, das sich am späten Nachmittag über die Stadt legt. Außerdem gibt es besonders im Dezember ziemlich viele Sonnentage. Meiner Erfahrung nach. 

Darum Ist Rom Auch im Winter Toll:

Es gibt so viele sehenswerte Museen, deren Reiz sich bei schönem Sommerwetter nicht so richtig entfalten mag. Im Winter gibt es kaum etwas Schöneres an einem Sonntag durch die Kapitolinischen Museen oder das GNAM zu streifen. Wer Lust auf noch mehr Museen hat, dem empfehle ich einen ersten Sonntag im Monat. Dann ist der Eintritt in ein Großteil der Museen umsonst. 

 

Im Dezember strahlt der Himmel über Rom in einem ganz besonderen Blau.

 

Rom zu Weihnachtszeit hat einen ganz besonderen Flair. Überall in der Stadt werden Weihnachtsbäume aufgestellt. Auch vor dem Kolosseum und dem Petersdom. 

 

Im Januar und Februar lockt der Winterschlussverkauf mit sensationellen Rabatten.

 

Am 6. Januar findet das große Befana-Fest statt und ein toller Historienumzug zwischen Engelsburg und Petersdom.

 

Im Winter schmeckt die deftige römische Küche besonders gut. 

 

Von Dezember bis Februar ist die Stadt nicht ganz so voll mit Touristen. Ausnahme sind hier die Wochenende vor Weihnachten. Dann kommen die Italiener zum Shopping in ihre Hauptstadt. 

 

 

Darum muss man Rom im Winter nicht besuchen:

Im Januar und Februar regnet es oft und stark. 

 

Die römischen Nächte sind nicht ganz so aufregend und lang wie im Sommer. 

 

Die Feinstaubbelastung in der Stadt überschreitet sehr häufig die Grenzwerte. Also nicht wundern bei spontanem Halskratzen und Kopfschmerzen.


Hier gibt es noch mehr interessante Infos für einen Rom-Trip im Winter:

 

Die schönsten römischen Museen!

 

Eine Shopping-Tour durch Rom!

 

Typisch römisch essen!