Nachtleben in Rom - Die besten Ausgehviertel in der Ewigen Stadt

Das mit dem Ausgehen nehmen die Römer ziemlich wörtlich! Ein Großteil des Nachtlebens spielt sich (wenn möglich) auf der Straße ab. Man trifft sich mit Freunden auf den Plätzen der Stadt und zieht dann von einer Bar zum nächsten Lokal. Spielt das Wetter mit, wird der Cocktail vor den Türen der Locations unter römischen Sternenhimmel getrunken. Eine Bella Figura zu machen, ist auch im Dunkeln in Rom sehr wichtig.  Der Dresscode variiert jedoch je nach Viertel zwischen betont coolem Street-Style und schickem Fashionista-Look. 

Das Centro Storico - Auch im Dunkeln Sehenswert!

Um am Abend Spaß in Rom zu haben, muss man das Zentrum nicht verlassen. Zwischen Campo de´Fiori und Piazza Navona erstreckt sich ein Netz aus engen Kopfsteinplastergassen, in dem es von Lokalen und Bars nur so wimmelt.

Trastevere und Monti - Zwei Abendliche Klassiker

Vom Campo de Fiori nur ein Katzensprung entfernt, befindet sich das wohl bekannteste Ausgehviertel Roms, Trastevere. Nicht nur Touristen machen hier die Nacht zum Tag. Auch (vor allem junge) Römer mögen die hohe Dichte an Bars, Cafés und Restaurants. Obwohl es in der touristischen Hochsaison ganz ehrlich nicht immer ein Vergnügen ist,  sich durch die engen Gassen, die von Straßenverkäufern gesäumt werden, zu quetschen. Ich bevorzuge eindeutig das Stadtviertel Monti. Es ist noch! nicht so überfüllt wie Trastevere. Weil Monti seit einiger Zeit jedoch in vielen Reisemedien gehypt wird, haben die Einwohner des pittoresken Viertels nun Sorge, dass es Ihnen bald so ergeht wie den Trasteverini, den Bewohnern von Trastevere Die beklagen sich schon lange über nächtliche Lärmbelästigung und morgendlichen Müllberge.   



Ostiense, San Lorenzo & Co. - Feiern in den Aussenseitern

In den Vierteln rund um die Aurelianische Mauern ist ebenfalls einiges los. Ich bin zum Beispiel ausgesprochen gerne im Süden der Stadt unterwegs. Zum Essen und zum Cocktail trinken haben Testaccio und Ostiense einiges zu bieten. Außerdem liegen in dieser Ecke Roms einige der angesagtesten Diskotheken. Wer mit Studenten feiern möchte ist in San Lorenzo gut aufgehoben. Junge aufgestylte Upper-Class Römer tummeln sich hingegen gerne rund um die Ponte Milvio.



Natürlich haben die Reichen und Schönen - sowie solche die sich dafür halten - ihre exklusiven Partyräume in der Ewigen Stadt. In den letzten Jahren waren organisierte Partys in den Gärten historischer Palazzi sehr angesagt. Neben den Clubs am nahen Meer selbstverständlich.  Meine Erfahrungen mit solchen Events waren jedoch nicht die besten. Oft sind diese scheinbar exklusiven Veranstaltungen lausig organisiert. Ganz abgesehen vom arroganten Service und den horrenden Preisen.  Was Freundlichkeit im Umgang mit Gästen angeht, da kann es in Rom grundsätzlich schwierig werden. Wenn Ihr nett behandelt werdet, freut Euch. Wenn nicht, dann nehmt es nicht persönlich. Ausgehen muss in Rom übrigens nicht teuer sein. Ein Prosecco auf der Piazza della Madonna dei Monti in Monti ist für unter 4 Euro zu haben. Und sogar auf dem weltberühmten Campo de´Fiori wird nicht bedeutend viel mehr verlangt. 

Römische Sommernächte Sind Lang und Heiss!

Im Juni beginnt meine persönliche Lieblingsjahreszeit in Rom, der sogenannte Roma Estate. Im Römischen Sommer finden unendlich viele Open-Air-Events statt. Natürlich erst am Abend, wenn die Sonne nicht mehr gnadenlos auf die Ewige Stadt herab strahlt. Ein Dauerbrenner in Sachen Abendunterhaltung ist das Festival Lungo il Tevere. Entlang des Tiberufers wird auf Höhe der Tiberinsel eine weiße Zeltstadt errichtet, in die bis September Restaurants und Bars einziehen. Auf der Tiberinsel selbst findet im Sommer ein Kino-Festival statt. Auf der Engelsburg gibt es Poesie. In den Caracalla-Thermen werden Opern aufgeführt. Im Auditorium Parco della Musica kann man unter römischen Sternenhimmel Live-Musik hören. Um diese Jahreszeit zieht es mich auch oft auf die Dächer der Stadt. Dort oben verbergen sich zahlreiche Bars und Restaurants. Während unten in den Gassen die Hitze steht, weht hier ein leichter Abendwind vom Meer herüber. Und von den meisten Dachterrassen hat man einen spektakulären Blick auf die Kuppel des Petersdoms. 

Detaillierte Tipps für Nachtschwärmer findet Ihr im Blog und/oder unter der Rubrik Ausgehen.