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Mein Geheimtipp für Euren Rom-Trip: Testaccio und Ostiense

Sehenswürdigkeiten im Süden von Rom: Street-Art in Testaccio.
Vom Mercato Testaccio hat man den besten Ausblick auf den Riesen-Wolf.

Der Stadtteil Testaccio im Süden der Ewigen Stadt ist unter Touristen vor allem für Food-Touren bekannt. Ihr könnt aber auch ohne Hunger, großen Spaß in dem traditionellen Arbeiterviertel haben. Testaccio liegt innerhalb der Aurelianischen Stadtmauer und gehört zu den 22 Rione von Rom, den historischen Vierteln im Zentrum.  Das angrenzende Ostiense ist ein sogenanntes Quartiere.  Quartieri so betiteln die Römer ihre  jüngeren Stadtteile, die außerhalb der Stadtmauer liegen.  Ostiense mit seinen teils restaurierten Industrie-Ruinen hat sich in den letzten Jahren vor allem als Partyviertel etabliert. Bei Tageslicht betrachtet hat diese junge Ecke von Rom auch einiges an Sehenswertem zu bieten. Überzeugt Euch selbst:

So kommt Ihr hin: Über den Aventin nach Testaccio

Euren Tag im Süden von Rom solltet Ihr mit einem Spaziergang über einen der 7 römischen Hügel beginnen, den Aventin. Dort oben warten sensationelle Ausblicke auf die Ewige Stadt. Ihr erklimmt den Aventin vom Circus Maximus aus und spaziert  geradeaus über die Via S. Sabina. Am Wegesrand liegen eine ganze Reihe an  Sehenswürdigkeiten:  Im Orangengarten genießt Ihr einen tollen Weitblick über Rom, in der Basilika Santa Sabina staunt Ihr über die ältesten Holztüren der Stadt und durch das Buco di Roma,  dem spektakulärsten Schlüsselloch in Rom, erspäht Ihr die Kuppel des Petersdoms. Jetzt müsst Ihr dem Straßenverlauf nur noch abwärts folgen und Ihr steht mitten in Testaccio.  Von dort aus sind alle Plätze und Orte, die ich Euch nun zeige, gut zu Fuß zu erreichen. Mehr Details zu Eurem Weg über den Aventin findet übrigens Ihr in dem Artikel "Ein Sonntags-Spaziergang - Über den Aventin nach Testaccio und Trastevere".

Wer nicht zu Fuß in den Süden von Rom laufen möchte, steigt in die Metro B bis zur Haltestelle Piramide.

Rom - Orangengarten: Tolle Aussichten auf die Ewige Stadt und die Kuppel des Petersdoms
Rom - Orangengarten: Tolle Aussichten auf die Ewige Stadt und die Kuppel des Petersdoms

Sehenswürdiges in Testaccio

#1 Nuovo Mercato Testaccio - Street-Food und Schuhe

Rom - Das Stadtviertel Testaccio und die modernen Dächer des neuen Wochenmarktes
Rom - Das Stadtviertel Testaccio und die modernen Dächer des neuen Wochenmarktes

In Testaccio angekommen, solltet Ihr Euch zur Einstimmung erst einmal den  Nuovo Mercato Testaccio anschauen. Der Stadtteilmarkt ist vor einigen Jahren in eine schicke, moderne Halle gezogen. Die weißen Marktstände, die hier Box heißen und Nummern tragen, sind besonders liebevoll gestaltet.  Man hat eher das Gefühl durch eine hübsche Einkaufs-Mall zu laufen, statt über einen traditionellen Mercato. Im Nuvovo Mercato Testaccio werden nicht nur essbare Köstlichkeiten angeboten, sondern auch Schuhe, Schmuck und Deko-Artikel. 

 

In einigen der "Food-Boxen" warten echte kulinarische Highlights auf Euch: 

Box 15  / Mordi e Vai

köstliche römische belegte Brötchen 

Box 30/44 / Romeo Chef & Bakery 

"Cups", Becher gefüllt mit Kreationen der Sterneköchin Cristina Bowerman

Box 83 = Vegan Store 

1. veganer Marktstand in Rom mit großer Auswahl 

 

Mitten in der Markthalle befindet sich ein Café.  Selbst bei Regen kann man hier an einem Cappuccino nippen und sich in Ruhe das Markttreiben anschauen. Ich empfehle Euch, freitags oder samstags vorbei zu schauen. Dann sind besonders viele Römer unterwegs, um Ihre Wochenend-Einkäufe zu erledigen.

 Via Galvani/ Via Beniamino Franklin, Mo - Sa, 7 - 15.30 Uhr 

Märkte in Rom: Der Mercato in Testaccio gehört zu den schönsten!
Einfach alles zum Anbeißen - Ein besonders gut sortierter Marktstand auf dem Mercato Testaccio.

#2 Ex-Mattatoio - Kunst und Kultur im Ex-Schlachthof

Eine besondere Sehenswürdigkeit in Rom: das riesige Gelände des Ex-Schlachthofs im Stadtteil Testaccio
Eingang zum Gelände des Ex-Schlachthofes in Testaccio.

Als der Schlachthof Ende des 19. Jahrhunderts eingeweiht wurde, galt er als einer der modernsten in ganz Europa. Damals lebten 400.000 Menschen in Rom. 1975 wurde der Schlachthof endgültig geschlossen. Der Platz auf der 25.000 qm Fläche war zu klein geworden, um den Fleischbedarf von 3 Millionen Römern zu decken. Nach der Schließung fristeten die Gebäude ein unbeachtetes Dasein als Industrie-archäologie. Erst ab dem Jahr 2000 kam wieder  Leben in die Hallen.

Heute befindet sich auf dem riesigen Areal ein

+ Teil der römischen Uni

+ eine Musikschule

+ Kunst- und Kulturzentrum mit wechselnden Veranstaltungen und Ausstellungen (www.mattatioroma.it)

+ die Città dell´altra economia.

In der "Stadt des alternativen Wirtschaftens" dreht sich alles um Nachhaltigkeit. Es gibt dort einen Bio-Supermarkt, ein Bio-Sterne-Restaurant und jeden Sonntag findet ein Alternativmarkt mit Musik und Events für Kinder statt. 

Einer der Eingänge zum Ex-Schlachthof liegt gegenüber dem Nuovo Mercato di Testaccio. Haltet Euch von dort aus direkt links, dann die nächste Kreuzung rechts, dann wieder links und schon steht Ihr auf dem weitem Vorplatz der città dell`altra economia.

 

Eines der zahlreichen Gebäude des Ex-Mattatoio. Die Fördervorrichtungen und Beschriftungen der Häuser sind erhalten worden.
Eines der zahlreichen Gebäude des Ex-Mattatoio. Die Fördervorrichtungen und Beschriftungen der Häuser sind erhalten worden.

#3 Shopping-Bummel  und ein Scherbenhügel

Rund um die Piazza Testaccio stehen Bänke, von denen aus man prima den römischen Alltag beobachten kann.
Rund um die Piazza Testaccio stehen Bänke, von denen aus man prima den römischen Alltag beobachten kann.

Im "meinem" styleguide Rom für NATIONAL GEOGRAPHIC habe ich Testaccio ein eigenes Kapitel gewidmet. Neben einer Vielzahl von traditionellen Restaurant trifft man hier auf einige tolle kleine Läden. Nach dem Besuch des Ex-Mattatoio lauft ihr geradeaus über die Via Galvani zurück. Den Hügel auf der rechten Seite solltet Ihr Euch einmal genauer anschauen. Seht ihr die aufeinandergeschichteten Tonscherben? Die stammen von antiken Amphoren, in denen die alten Römer zum Beispiel Öl transportiert hatten. In der römischen Antike befand sich in Testaccio ein bedeutender Hafen, über den Waren aus der ganzen Welt in die Ewige Stadt kamen. Zerbrachen die großen Tonkrüge, so wurden die Scherben auf einen Haufen geworfen, der mit der Zeit immer größer wurde. Heute haben  sich rund um diese antike Müllhalde, Bars, Cafés, Clubs und Restaurants niedergelassen. Leider darf man den Hügel nur in Rahmen von Führungen besichtigen. Von dort oben hat man einen tollen Blick über die Stadt. 

Der Monte Testaccio oder Monte dei Cocci besteht aus den Scherben antiker Amphoren.
Der Monte Testaccio oder Monte dei Cocci besteht aus den Scherben antiker Amphoren.

Mode und Accessoires in Testaccio

Ihr biegt links in Via Lucca della Robbia ab. Wer auf ausgefallen Schmuck und wunderbaren Kitsch steht sollte unbedingt bei Le Bambole in der Hausnummer 11 vorbeischauen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Emporio delle Spezie kommen Gewürzfans auf ihre Kosten.  An der nächsten Straßenecke rechts findet Ihr bei Assemblea handgefertigte Tassen, Porzellan und hübsches Kunsthandwerk.

Die Via Maestro Giorgio liegt direkt um die Ecke. In der Hausnummer 18 werden Fashion-Liebhaberinnen bei Fairytale bestimmt ein schickes Mitbringsel aus Rom finden. Die Herren sollten einfach zwei Geschäfte weiterziehen. Im Real STYLE hängt hauptsächlich Mode aus England an den Stangen. Jetzt lauft einfach weiter geradeaus - vorbei an der Piazza Testaccio - bis ihr zu einem großen Platz Piazza di Santa Maria Liberatice kommt. Hier bitte links abbiegen und auf die Kirche am Kopf des Platzes zu laufen. Wer Lust hat sollte ruhig einen Blick in das Gotteshaus wagen. Der Innenraum ist für römische Verhältnisse überraschend schlicht. Wer Hunger hat läuft nur ein paar Meter weiter in die Via Giovanni Branca 88. 

#4 Trapizzino - StReetFood auf Römisch

In Rom sind die Pizzataschen von Trappizino ein echter Renner. Geröstet werden sie mit diversen Füllungen angeboten: mit Fleischbällchen, Burrata mit Sardellen, Hähnchenragout oder typisch römisch auch mit Innereien. Mittlerweile gibt es bereits einige Trapizzino-Filialen in Rom, der Laden in Testaccio ist jedoch mit Abstand der Schönste. Ich wünsche Buon Appetito!

Trappizzino, Via Giovanni Branca 88. 

Die leckerste Versuchung seit es Pizza gibt: Trapizzino

#5 Eine Pyramide und ein nichtkatholischer Friedhof

Der Campo Cestio, der Friedhof für Nichtkatholiken, ist für mich einer der ungewöhnlichsten Orte in ganz Rom. Viele Maler, Bildhauer, Schriftsteller, Dichter und Diplomaten, die vor allem im 19. Jhd. nach Rom gekommen waren, haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Eine illustre Gesellschaft mit internationalem Flair. In 15 Sprachen sind die teils rührenden Grabinschriften verfasst. So finden sich hier zum Beispiel die Gräber der englischen Dichter Keats und Shelley. Einer von Goethes Söhnen, August, liegt hier begraben. Im Schatten der Aurelianischen Mauer und unter hohen Zypressen ist es herrlich still. Wilde Katzen stromern zwischen den Grabsteinen umher oder gönnen sich ein Sonnenbad. Betreut werden sie in einer nahen Katzenstation, die direkt an der Pyramide des Cestius liegt. 

Vor einigen Jahren wurde die Pyramide restauriert. Heute erstrahlt sie wieder in hellem Weiß. Vom ältesten Teil des Friedhofs, wo sich auch die Gräber der englischen Dichter Keats und Shelley befinden, hat man einen guten Blick auf die Pyramide des Cestius. Zu Zeiten des Volkstribuns Gaius Cestius Epolu (gestorben ist er 12 v. Chr.) waren ägyptische Pyramiden als Grabstätte der neueste Schrei in der römischen Upperclass. Später wurde die Pyramide in die Aurelianische Mauer, der römischen Stadtmauer, integriert. 

Eine der ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten in Rom: Die Pyramide des Cestius.
Rom - Sehenswürdigkeiten gegen den Strom - Die Pyramide des Cestius

Starb ein Nichtkatholik in Rom, durfte er laut päpstlicher Verwaltung nicht auf den Friedhöfen innerhalb der Stadtmauer beerdigt werden. So entstand der Campo Cestio zuerst als ein anonymes Gräberfeld, auf dem nur nachts Beerdigungen erlaubt gewesen waren. Diese strikten Regeln wurden übrigens erst mit dem Ende des Kirchenstaates 1870 aufgehoben. 

 

Campo Cestio, Via Caio Cestio 6, Öffnungszeiten: Mo - Sa 9 Uhr bis 17 Uhr, So 9 -13 Uhr

 

Cestio Piramide, jeden 3. und 4. Samstag  und Sonntag im Monat findet um 11 Uhr eine Führung in Italienisch statt. Das Ticket muss vorab online gebucht werden. Preis 5,50 EUR + Online-Ticket-Gebühren. Von Außen die Pyramide übrigens am schönsten.

#6 Kulinarisches in Testaccio

Testaccio ist schon seit längerem ein Anziehungspunkt für Menschen, die gerne essen. Nicht erst seitdem organisierte Food-Touren durch das Viertel führen. Im Schatten des riesigen Schlachthofes hat sich hier eine Koch-Tradition entwickelt, in der Innereien eine große Rolle spielen. Noch heute kommen in vielen Trattorien  Gerichte wie Ochsenschwanzragout oder Kutteln auf den Tisch. Aber keine Sorgen, neben Tellern mit deftiger Pasta wird in der Gegend auch Vegetarisches und Süßes serviert: 

 

Klassische Testaccio-Küche im Scherbenhügel 

Flavio al Velavevodetto, Via di Monte Testaccio 97, reservieren nicht vergessen und unbedingt die Polpette (Fleischbällchen in Tomatensauce) probieren

 

Klassische Café-Bar mit Außensitzplätzen - Süßes, Aperitivi und ganz viele Römer

Pasticceria Linari, Via Nicola Zabaglia 9 - Mein Tipp: Sonntags nachmittags hin, um bei einem Spritz Römer zu beobachten

 

Bio-Lunch, Aperitivo und Brunch

Ketum Bar, Via Galvani 24  - Mein Tipp: Das biologische Mittagsbuffet für 10 EUR.

 

Pizza-Institution

Pizzeria Remo, Piazza di Santa Maria Liberatrice 44, So geschlossen, gute Pizza aber leider sehr hektisch

 

Pizza in neapolitanischen und römischen Backstil in Designer-Ambiente im Fuße des Aventin

Pizzeria Giulietta, Piazza dell`Emporio 28, öffnet ab 19.30 Uhr

Sehenswürdiges in Ostiense

#7 Street-Art in Ostiense - Der bunte Süden von Rom

In Ostiense ist Street-Art schon länger zu Hause. Der Künstler BLU hat eine komplette Ex-Kaserne zum Kunstobjekt verwandelt.
In Ostiense ist Street-Art schon länger zu Hause. Der Künstler BLU hat eine komplette Ex-Kaserne zum Kunstobjekt verwandelt.

Ende des 19. Jahrhunderts entstand ein  Industriegebiet im Süden der Stadt. Entlang der Via Ostiense  wurden zum Beispiel  eine Gasanlage, ein Heizkraftwerk und der römische Großmarkt errichtet. Nach dem zweiten Weltkrieg verlor Ostiense an Bedeutung und zurück blieben leerstehende Industrieanlagen und Hallen. Viel Platz und Raum, den Künstler und  Gastronomen eroberten. Heute trifft sich das junge Rom in den angesagten Restaurants, Bars und Diskotheken des Viertels. Außerdem ist Ostiense für seine sehenswerte Street-Art bekannt. 

#8 Das Gazometro - Ein Kolosseum der Neuzeit

Das Stahlgerippe des Gasometers gilt als Wahrzeichen von Ostiense und feierte in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag. Wenn Ihr auf einem der vielen Hügel in Rom steht und nach Süden schaut, solltet Ihr das Gazometro eigentlich entdecken können. Immerhin ist das ehemalige größte Gasometer Italiens 90 Meter hoch. Früher wurde hier Gas gelagert, heute finden im Sommer rund um das Kolosseum der Neuzeit zahlreiche Events statt. 

Gazometro, Via del Commercio 36 

Das Gasometer in Rom ist das Wahrzeichen des Stadtteils Ostiense
Blick auf das Gasometer vom Gelände der Città dell´ altra economia aus.

#9 Centrale Montemartini - Antike Kunst im Heizkraftwerk

Die Centrale Montemartini in Ostiense zählt zu den optisch interessantesten Museen in ganz Rom. Finde ich zumindest. Als vor einigen Jahren in den Kapitolinischen Museen wegen Umbauarbeiten Platzmangel herrschte, zog ein Teil der Ausstellung in das ehemalige zwischenzeitlich renovierte Kraftwerk um.  Das Aufeinandertreffen von Industrie-Archäologie des frühen 20. Jahrhunderts und antiker Kunst fanden die Besucher so spannend, dass aus diesem Arrangement eine Dauerlösung geworden ist. Der Anblick von schneeweißen Statuen vor riesigen Dieselmaschinen ist wirklich eine Reise ins Viertel Ostiense wert. 

Via Ostiense 106, Metro B bis Piramide, Bus 23 bis Via Ostiense/Garbatella, Öffnungszeiten: Di - So 9 - 19 Uhr

#10 Basilica San Paolo Fuori le Mura

Von der Centrale Montemartini aus ist es noch ein Kilometer bis zu der beeindruckenden Basilika außerhalb der römischen Stadtmauern.  Entweder Ihr legt die Strecke zu Fuß zurück oder springt auf der Via Ostiense in die Buslinie 23 bis Haltestelle San Paolo oder kommt mit der Metro B ebenfalls zur Haltestelle San Paolo. Unter der Basilika soll sich die Grabstelle des Apostel Paulus befinden. Ein großer Teil des übersprünglichen Gebäudes aus dem 4. Jahrhundert wurde Anfang des 19. Jahrhunderts durch ein Feuer vernichtet. Der wundervolle Kreuzgang jedoch blieb von den Flammen verschont. In all seiner heutigen Pracht stammt er aus dem 12. Jahrhundert. Bereits von Außen lässt sich das lange und weite Innenleben der Basilika erahnen.  Betritt man die Kirche ist man erst einmal von ihrer Schlichtheit - im Vergleich zu den übrigen Papstbasiliken in Rom - überrascht. Wobei das Apsismosaik bei näherem Betrachten, ein echtes Highlight ist.

 

Öffnungszeiten Basilika: 7.00 bis 18.30 Uhr

Öffnungszeiten Kreuzgang: 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Eintritt 4 EUR

#11 Sushi und AloAh-Feeling in Ostiense

Ostiense ist eines der!! Ausgehviertel in Rom. Darunter sind zwei Locations, die ich persönlich auch sehr gerne besuche und Euch deshalb gerne vorstellen möchte. 

Sushi all you can eat in Ostiense
Sushi all you can eat in Ostiense

Sushi ist in Rom zur Zeit total angesagt und Ostiense verfügt über die höchste Sushi-Laden-Dichte. Meine Lieblingslocation für rohen Fisch ist das Oishi in der Via del Gazometro 40b. Das Restaurant ist am Wochenende so voll, dass die Tischreservierungen in zwei festen Schichten rausgegeben werden. Erfolgsrezept des Oishi: Sushi all you can eat für 19,90 EUR am Abend und 14,90 EUR am Mittag. 

Lust auf Hawaii-Feeling in Rom? In der Lakai Tiki Bar bekommt Ihr es!
Lust auf Hawaii-Feeling in Rom? In der Lakai Tiki Bar bekommt Ihr es!

In der Makai Tiki Bar in der Via dei Magazzini Generali 4 kann man zwischen American-Surf-Beach-Ambiente und Aloah-Feeling wählen. In der oberen Etage wähnt man sich in San Franzisko, im Keller auf Hawai. Ich bevorzuge die untere Etage. Das Ambiente ist herrlich kitschig, die Cocktails sehr süffig und regelmäßig treten Tanzgruppen in Baströckchen auf. Das Publikum ist so um die 30 und lässiger unterwegs, als das schicke Partyvolk im Zentrum von Rom. 


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